WÖRSCHACHER MOOR

Flächenmäßig das größte Moor im Ennstal: 256 ha Hochmoor und 28 ha Niedermoor am östlichen Ortsrand von Wörschach.

Im Jahre 1840 begann die Torfstecherei in der Nähe des Ertlgutes. Der Brenntorf wurde mit Pferdefuhrwerken in die Eisenwerke nach Rottenmann zur Beheizung der Schmelzöfen gebracht. Der maschinelle Abbau um 1922 wurde bald wieder eingestellt. Um 1930 erneut manueller Abbau und Verarbeitung zu Streu- und Mulltorf; nach einigen Jahren wurde der Betrieb wieder eingestellt.

Das Wörschacher Moor ist nach den Bestimmungen des Steiermärkischen Heilvorkommen- und Kurortegesetzes offiziell als „Wörschacher-Heilmoor“ anerkannt.

Einzelheiten:
„Wörschach, im Wandel der Zeit“
Ortschronik von Rudolf Schiestl, erhältlich im Gemeindeamt